Unser nächstes Datum: 6. September 2018
Unser nächstes Treffen: 6. September, Magnihalden 9, Gäste willkommen
Ab 18:30 Uhr mit „Brot und Wein“ Trinken und Brot vorhanden, jeder bringt mit, was er selber Essen mag.
Ab 19:30 Uhr Einstimmung mit Lied, Stille, Gebet und Text. Thema nochmals Grundfragen des Glaubens.
Zum Treffen vom 16.08.18
Nach einer Einstimmung mit Lied, Stille, Gebet und Text, haben wir uns gestern mit Grundfragen des Glaubens auseinander gesetzt. (Siehe Text ab: Was ist Glaube an Gott?)
Folgende Gedanken und Fragen möchte ich hier weitergeben, die aufgetaucht sind uns und in den kommenden Tagen begleiten mögen.
– Sich von Gott ansprechen lassen und dies in das alltägliche Leben einfliessen lassen.
– Demütig Gott empfangen und darauf reagieren
– Mut zum dienen haben
– Eine „Mystik“ (Grundhaltung) des Dankes leben
– Gott unbedingtes Vertrauen entgegenbringen heisst nicht eine Leistung erbringen, sondern sich Gott wie ein Kind seinem Vater/Mutter anvertrauen.
– Wie gehe ich um mit „Scheitern“ im Gottesvertrauen und im Alltagsleben, in einer Welt wo Erfolg haben „Programm“ ist?
Was ist Glaube an Gott?
Glaube
ist unbedingtes Vertrauen,
dass unser Leben
inmitten aller Dinge
sinnvoll ist.
Sinn ist,
was Mut
zum Leben gibt.
Glaube
vertraut auf Gott,
der das Nichts ins Sein ruft
und alle Welt
mit Sinn erfüllt.
Glaube
vertraut nicht auf die Welt,
wie sie ist,
sondern wie sie durch Gottes Willen
sein könnte.
Glaube
vertraut nicht darauf,
dass alles von selbst gut wird,
sondern dass wir Gutes tun können
gegen Widerstand
in uns
und in der Welt.
Glaube
ist ein Bündnis mit Gott,
der die Welt
mit Sinn erfüllen will.
Gerd Theissen. Glaubenssätze. Ein kleiner kritischer Katechismus, Seite 15.
5. Mose Kapitel 6 1 – 9 (Bibel in gerechter Sprache)
1Dies ist das Gebotene: die Bestimmungen und Rechtssätze, die Adonaj, Gott für euch, mir aufgetragen hat, dass ich sie euch lehre. In dem Land, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen, sollt ihr euch danach richten. 2Auf diese Weise sollst du Adonaj, deine Gottheit, °achten, indem du dich Zeit deines Lebens an alle ihre Bestimmungen und ihre Gebote hältst, die ich dir gebe: du, deine Kinder und Enkelkinder. So wirst du lange leben. 3Hören sollst du, Israel, und achtsam sein, damit du danach handeln kannst, dir zum Besten. So werdet ihr in dem Land, das von Milch und Honig überfließt, überaus viele Nachkommen haben. Adonaj, die Gottheit deiner Vorfahren, hat es dir versprochen.
4Höre, Israel! Adonaj ist für uns °Gott, einzig und allein Adonaj ist Gott. 5So liebe denn Adonaj, Gott für dich, mit °Herz und Verstand, mit jedem Atemzug, mit aller Kraft. 6Die Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir am Herzen liegen. 7So schärfe sie deinen Kindern ein und sprich davon, ob du nun zu Hause oder unterwegs bist, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. 8Du sollst sie dir zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir ein Schmuckstück zwischen deinen Augen sein. 9Schreibe sie auf die Türpfosten deines Hauses und auf deine Tore.
Segen:
Leicht möge der Wind dich umwehen
und dich tragen wie eine Feder,
so wie Gottes Geist dich anhaucht
und du wieder neue Kraft schöpfst.
(irischer Sommersegen)
Rückblick zu unserem ersten Jahr Stattkloster:
- Treffen und Gründung des Stattklosters am 23. Juni 2017 im Verdi St.Gallen.
Die erste Sitzung brachte folgende Wünsche und Vorstellungen der Anwesenden hervor.
Es wurden fleissig Vorstellungen und Wünsche notiert:
Kinderrechte sind allgemein bekannt; Creatable; Zusammensitzen; Gedanken spinnen; Erfahrungen tauschen; Erfahrung provozieren; Verständnis der heiligen Schrift → Zugang zu Menschen; Natur und Tier involvieren; Geheimnisse anvertrauen; Alt und neu; Gemeinsam unterwegs teilen, feiern, beten, essen, leiden, lachen; Verbindlichkeit; Lockerheit; Konflikt ;Wachstum; Sand im Getriebe; Anderen Kulturen begegnen; Neues und Vertrautes entdecken; Musische Erlebnisse teilen; Austausch mit anderen; Gemeinsamen Fragen nachgehen; Lockerer, lustiger Umgang miteinander; Körper + Geist + Seele = spirituelle Gemeinschaft; iskutieren; Mantras; Erleben; Lachen; Singen; Kochen und Essen (am Feuer); Tanzen; Meditieren; Natur erleben → Wandern mit Austausch bestimmten Themen; Grill & Chill‘; Kulinarisches → gemeinsam kochen und geniessen; Mit Liedern Gott loben; Vernetzung zwischen den Gemeinden; Kurzzeit – Sinncoaching – Angebot; Öffentlicher Raum; Keine Evangelisation; Ernstnehmen der Menschen; Emuna forschen (hebräisch: ~ Glauben); Religiöse Besitzlosigkeit; Verbindliche Unverbindlichkeit; Glaubensgemeinschaft die trägt; Stimme die in der Gesellschaft gehört wird; Gelebter Glauben; Gleich oder ähnlich gesinnte Menschen; Gemeinsam erleben;
PDF Wünsche und Vorstellungen: Stattkloster
2. Treffen 21. Juli
Ferienprogramm, Grill und Chill bei Kurt
3. Treffen 18. August
Gegenseitig lassen wir von uns wissen, wie und was uns bewegt als Glaubende und Zweifeldne. Wünsche und Vorstellungen wurden in einer zweiten Runde priorisiert:
Schwerpunkt sind vorerst Angebote, die sich dem Kennenlernen widmen. Beachtung schenken wir auch der Identität, die daraus entstehen und sichtbar werden soll. Wir sind immer wieder offen für Neue. Die Gruppe darf sich verändern und wachsen. Interessierte sind jederzeit willkommen.
4. Treffen 29. Sept.
in der Natur beim Grillen, oberhalb den 3 Weihern tauschen wir ums Feuer über unsere Erfahrungen aus, wie wir Gott im Alltag begegnen oder über die Sehnsucht, wie wir ihm gerne begegnen möchten.
5. Treffen 20. Okt.
In einer offenen Runde berichten wir einander aus eigenem Erleben, wie wir Gott im Alltag wahrnehmen, oder eben nicht.
In einer kurzweilige Einführung von Christoph zum Buch von Monika Renz : Der Mystiker aus Nazarath, kommen Impulse und Anregungen die Neugier und das Interesse nach mehr auslösen.
Christof erklärt sich bereit das nächste Mal ein weiteres Kapitel vorzustellen.
nächste Termine:
6. Treffen 17. Nov. 17
Ort: in der Weinlonge Verdi ab 18:30 Uhr,
19:00 Uhr öffenlticher Information zum Stattkloster
Der Mystiker aus Nazareth 2. Kapitel und Austausch
7. Treffen Donnerstag 21. Dezember 17
Benedict BuchCafé an der Bankgasse 12 in St.Gallen,
Oliver Engler stellt uns den Buchladen und seine Entstehungsgeschichte vor
Regina liest uns eine Weihnachtsgeschichte, die uns über unsere Weihnachtsgeschichten und Erlebnisse nachdenken lässt . Einige lassen uns teilhaben an ihren Weihnachtserlebnissen.
Die Orthodoxen Christen haben wie vor den Ostern eine 40 tägige Vorbereitung- und Fastenzeit. Aufgrund von Erlebnissen in Äthiopien fragt sich Kurt was denn das richtige Fasten, Jesaja 58 gibt Anhaltspunkte zum richtigen Fasten
8. Treffen Freitag 26. Januar 2018, Magnihalden 9, St.Gallen
- Thema: Lebensweisheiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln
- für das nächste halbe Jahr
- Termine
- an unterschiedlichen Wochentagen
Do. 22. 02.18, Kurt „Lebensweisheiten“ aus der Bibel
Fr. 16.3.18 ??? „Lebensweisheiten“ aus alltags Sprichwörtern
Sa. 28.4.18 ??? „Lebensweisheiten“ aus Weisheitsschriften
Mi.30.5.18 Uta „Lebensweisheiten“ aus Lebenserfahrungen
So. 24.06 18 ??? „Lebensweisheiten“ aus der Bibel
- Verbindliche Unverbindlichkeit
wir stehen für ein halbes Jahr verbindliche Unverbindlichkeit die jede und jeder selber wählt.
Ο Ich habe die Termine reserviert und bin jedes Mal dabei und melde mich ab, wenn ich nicht kommen kann
Ο Ich melde mich jedes Mal an oder ab.
Ο Ich komme wenn es mir möglich ist
Ο Ich möchte gerne weiterhin die Einladung zum Stattkloster mit „Brot und Wein“ erhalten
Ο Ich melde mich wieder, wenn ich die Infos wieder bekommen möchte, oder hereinschauen
möchte.
Ο ich möchte sporadisch die News erhalten
9. Treffen 22. Februar
Warum beten? Viele Werke, Institutionen, Bewegungen sind so entstanden, dass Menschen zusammen gebetet haben? Grundlage ist das Reden mit Gott für viele Veränderungen im Leben und der Gesellschaft.
Ich denke deshalb ist es eine gute Grundlage und Lebensweisheit, wenn wir uns mit dem Gebet auseinander setzten. Wollen wir doch ein Stattklostergemeinschaft umsetzten, von dem wir gar nicht so recht wissen, wo es uns hinführt und was wir genau wollen.
So ist nicht falsch, Gott einmal zu bitten dass wir überhaupt wissen, was wir erbitten sollen.
Jetzt stellt sich noch die Frage, wissen wir den überhaupt wie wir Gott bitten können?
„Herr lehre uns beten“
Die Frage der Jünger ist auch eine die uns immer wieder beschäftigt. Wie können wir richtig beten?
Im Heft: „Dein Reich komme“ führen uns die Macher der Fastenbroschüre Schritt für Schritt durch das „unser Vater/ Vaterunser“ und führen so in die Geheimnisse des Betens ein.
Die sehr hilfreiche und sorgsame Einführung ist einfach zu verstehen und mit täglich 15-20 Minuten eine wunderbare Hilfe ins regelmässige Beten hinein zu wachsen.
Wir laden nun einmal in der Woche zur gemeinsamen Mediationszeit.
28. April mit Vadian Unterwegs
Regina Pauli führte uns in das Leben und Wirken von Vadian ein. An Wirkungsorten Vadians kommt die Geschichte hoch und erfährt eine Aktualität, wenn wir uns die Fragen der damaligen Zeit in unsere heutige Wirtklichkeit übertragen. Berürend, Schweigend und im Gespräch unterwegs erfrischt uns der Tag und führt rund um den Bernegger Wald auf dem Vadianweg. Über die Stadt ein Blick hinunter, der allen Verantwortungsträger der Stadt gut tut, um den Blick für das Ganze nicht zu verlieren. Dem Vadian damals wie den „Vadians“ heute.
Der wundervolle Frühlingstag beenden wir mit traumhaftem Ausblick am Feuer am Rand des Berneggerwaldes. Schön wars, Dank an Regina, Samuel K., Irene und Christoph mit Kindern, für die Teile, die ihr dazu beigetragen habt.
Mittwoch 30 Mai. 18:30 – 21:00 Uhr Uta Schadow, Lebensweisheiten aus der Alltagserfahrung
ab 18:30 Teilen von Brot und Wein, zusätzliches Essen bringt jeder selber mit.
ab 19:30 Uta nimmt uns mit ins Thema des Abends, das wir gemeinsam vertiefen.
Treffen vom Stattkloster:
Sonntag. 24.06 18 ab 14:00 Uhr Rietwiesenstr. 14 Kesswil bei Kurt und Regina Pauli
Bei unserem Treffen hat sich ein kleines Team gebildet, dass sich für die weitere Stärkung der Treffen einsetzt.
Christoph Albrecht, Irene Appert, Karl Herrmann Mehlau und ich haben uns einmal zu einer Vorbereitungssitzung getroffen.
Wir laden euch nun ein zu unserem nächsten Treffen des Stattklosters FX, (FX = Fresh Expression of Church)
Die Treffen werden nun regelmässig alle 14 Tage am Donnerstag sein.
In der Regel immer am 1. und 3. Donnerstag des Monats. So können wir am 2. und 4. Donnerstag des Monats am Stadtgebet teilnehmen.